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Wir wollen die ewige Liebe und haben unverbindlichen Sex. In der Zeit von „Tinder“ und „Grindr“ treffen wir uns. In der Anonymität des Internets organisierte Dates, die ihren Rhythmus in einer Pseudo-Erotik finden. Wir öffnen die Tür oder treten ein, lächeln, trinken ein Glas Wein und dann versuchen wir uns mit Blicken, kleinen Annäherungsversuchen oder vermeintlich zufälligen Berührungen in einen wilden Sex zu stürzen.

 

Die Performance rekonstruiert eine Date-Atmosphäre in ihrer sehr eigenen Form und spielt mit den Verweisen auf Risiken einer Lust-Praxis ganz im Sinne der Unverbindlichkeit. Alle Risiken scheinen individuell doch werfen nach und nach die Frage nach einer kollektiven Verantwortung auf.

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Institut. für Bildende Kunst und Kunstwissenschaft, Hildesheim 

 

Konezption und Performance: René Reith
Szenenfotografie: Erik Christopher Straube