Vita

Foto: Ina Steinhusen

René Reith studierte Szenische Künste (BA) und derzeit Inszenierung der Künste und der Medien (MA) an der Universität Hildesheim.
Zusammen mit dem von ihm mit gegründetem Künstler*innen-Netzwerk systemrhizoma erarbeitet er seit 2014 als Choreograph und Performancekünstler Inszenierungen, die in bundesweiten und internationalen Kontexten aufgeführt wurden (www.systemrhizoma.com).

2015 wurde Reiths Bühnendebüt "Hermaphroditos - Ich bin die Metamorphose Baby" (Regie: Peer Ripberger) mit dem ersten Preis der Bürgerstiftung Hildesheim ausgezeichnet.
2017 folgte die im bundesweiten Vergleich verliehene Auszeichnung des Fritz-Wortelmann-Preis für die Inszenierung „No Strings Attached" unter der künstlerischen Leitung von

Alba Scharnhorst und René Reith. Er begreift seine Arbeitsprozesse aus einer queer-feministischen Perspektiv und in einer engen Verbindung aus Theorie und Praxis.

Vor seinem Studium war Reith Leistungssportler und Trainer im lateinamerikanischen

Turniertanz und arbeitete im Rahmen seines FSJ Kultur in de Tanzpädagogik des

Staatstheater Darmstadt. Er ist Dozent für Tanz und Performance Im Rahmen des kulturellen Bildungsangebotes des FSJ Kultur in Hessen und Niedersachsen wie auch Lehrbeauftragter für politische Choreographie an der Universität Hildesheim. Er war zusammen mit Marie Simons Veranstalter der Tagung „Working the Body“ an der Universität Hildesheim und hielt/hält tanzwissenschaftliche Vorträge in Theorie und Praxis bei der Kulturwissenschaftlichen Gesellschaft (2017 und 2018) und der Universität Saarbrücken (2018) wie auch bei der Gesellschaft für Tanzforschung (2018).

2017 wurde Reith von der evangelischen Kirche in die Kommission Tanz und Performance und 2018 in den ständigen Ausschuss Kultur des deutschen evangelischen Kirchentags berufen.